Rundfahrt Schluchten

Anso

Samstag, 23 Juni 2001,
138 km

Heute machen wir eine Rundfahrt durch die Täler und Schluchten der
Umgebung. Wir beginnen auf der NA2000, die quer über die Hochebene
nach Isaba führt. Es geht ein bißchen auf und ab, vorbei an
Wiesen, durch Wald - nett. Die Haufen, die ab und zu auf der
Straße liegen müssen mindestens von Elchen oder Bären
stammen, oder?

In Isaba biegen wir rechts ab und fahren auf der NA 140 nach Ochagavia.
Ebenso eine schöne Strecke. Im Dorf gibt es ein nettes Café
am zentralen Platz. Weiter geht es nun auf der NA178 nach Navascues im
Süden. Die Landschaft wird mit jedem Kilometer trockener und
öder. In Navascues treffen wir auf die Hauptstraße NA2140
die wir in Richtung Pamplona fahren.

Nach ca. 9 km, es geht gerade ganz nett den Berg hinauf, findet sich
nach einer Rechtskurve der Aussichtspunkt zum Hoz de Arbayun. Das ist
eine Schlucht, deren Felswände von recht vielen Greifvögeln
bevölkert sind.

Wir fahren hier nicht weiter sondern drehen um. Unten im Tal biegt die
NA2200 nach rechts ab. Die führt erst mal hinauf zum Dorf Biguezal
mit schöner Aussicht auf die Umgebung. Nun geht's knapp 10 km
gerade aus über eine Hochebene nach Castillo-Nuevo und dann
hinunter ins Tal des Rio Esca. Wir fahren nun auf der NA137 durch die
Schlucht nach Süden und treffen auf die große
Hauptstraße N240 von Plamplona kommend. Auf dieser müssen
wir nun ein Stück nach Osten fahren. Es ist nicht so viel Verkehr
und so macht uns einzig die Hitze etwas zu schaffen.

Nach ein paar Kilometern wird es ringsrum ganz flach und die Gegend ist
von Getreidefeldern überzogen. Plötzlich sieht man das Dorf
Berdun auf einem Hügel wie eine Insel inmitten der Felder
auftauchen. Ein seltsamer Anblick. Kurze Zeit später fahren wir
direkt dran vobei. Hier zweigt auch die A1602 nach Norden ins Valle de
Anso ab. Die nehmen wir jetzt. Eigentlich wollten wir noch ein
Stück weiter ins Valle de Echo aber irgendwie reicht es. Es ist
heiß und drückend, wir sehnen uns nach einem schattigen
Fleckchen auf dem Campingplatz.

Ein kurzes Stück Fahrt durch die Felder dann beginnt die
Anso-Schlucht. Die schmale Straße schlängelt sich an deren
Grund neben dem Bach dahin. Schon nach kurzer Zeit erreichen wir eine
Stelle, von der aus man einen guten Blick in ein Seitental hat. Die
Stelle nennt sich Hoz de Bines. Hier scheint noch mehr los zu sein als
am Hoz de Arbayon: es wimmelt geradezu von Vögeln. Hoch oben am
Rand der Schlucht ebenso wie direkt hier unten auf der anderen Seite
des Baches.

Nachdem wir das Treiben eine Weile beobachtet haben geht es weiter die
Schlucht hinauf. Die Straße führt langsam nach oben und dann
am oberen Rand der Schlucht entlang. Von hier oben erinnert die
Landschaft mal wieder an die großen Canyons in Amerika! Bald
erreichen wir Anso und fahren auf gleichem Weg wie gestern zum
Campingplatz. Heute kommt uns ein Reisebus entgegen !!!