Brac Rundfahrt

in
Gefahrene Strecke: 
144.96Km

Heute machen wir eine Rundfahrt über die Insel. Der Chef vom Campingplatz hat uns gesagt was wir alles sehen müssen; entspricht meiner geplanten Tour, allerdings werden wir anders herum fahren. Zuerst mal auf die andere Seite, nach Pučišća. Die Strecke ist schön zu fahren, kaum Autos unterwegs. Während der Fahrt hinauf auf zur Mitte der Insel schaut es zeitweise ein bisschen nach Regen aus. Doch das gibt sich wieder je weiter wir fahren. Allerdings hängen ziemlich viele Wolken über dem Festland.

Blick zum FestlandBlick zum Festland

Oben an der ersten Kreuzung (das Navi ist noch nicht aktiviert) sehe ich einen Ort mit "P" ausgeschildert und biege rechts ab - das war leider Povlja statt Pučišća, beinahe wären wir schon an der Fähre in Sumartin gelandet - zurück und noch mal versuchen ... Dann auf der Ostseite der Insel hinab in den Marmor-Ort. Unterwegs kommen uns immer wieder Gruppen von Radfahrern entgegen, alles nicht mehr die Jüngsten und glücklich schauen sie auch nicht drein - kein Wunder bei den Bergen hier, hat die niemand vorgewarnt?

In Pučišća ist es Zeit für einen Kaffee und ein kleines zweites Frühstück. Netter Ort, leider nur ein ganz kleiner Stand mit Marmor-Produkten und genau den Mörser, den Heike gerne kaufen würde, gibt es heute nicht. Nun weiter an der Küste entlang, so gut es geht, nach Postira, Splitska. Kurz dahinter zweigt eine Straße links nach Skrip ab. Skrip wird im Reiseführer erwähnt, also fahren wir da mal hin. Am besten zur Kirche, Ortszentrum. Diese Kirche allerdings steht abseits, dafür ist nebenan das Brac Museum: ein altes Gebäude mit blendend weißem Marmor als Dach. Der Kontrast zum blauen Himmel ist gigantisch.

Brac Museum in ŠkripBrac Museum in Škrip

Weiter nach Supetar wo wir vergebens eine Runde drehen auf der Suche nach dem schönen Ortskern den es doch sicher irgendwo geben muß? Dann eben weiter nach Sutivan. Hm, anhalten? Ach nein, weiter. Bei Lozisca zweigt eine Stichstraße nach Milna ab, auch im Reiseführer lobend erwähnt. Na gut, fahren wir mal da hinunter. Der Weg zum Ortskern ist gesperrt? Aber an der Marina finden wir eine Konoba und gönnen uns - es ist schon halb zwei - ein kleines Mittagessen, Insel-typisch: Lamm.

Wieder hinauf nach Lozisca und nun in der Mitte der Insel nach Nerezisca. Unterwegs sehen wir endlich die Steinbrüche wo der Marmor ausgebuddelt wird. An Nerezisca vorbei noch ein Stück die Hauptstraße hinauf und dann geht es rechts ab zum Vidova Gora, ein Berg auf den man hinauf fahren kann - wie praktisch :) Eine schmale Straße führt stetig bergan. Manchmal sehen wir zottige Schafe in dem niedrigen Gehölz links und rechts der Straße. Dann sind wir auch schon oben: es windet ganz schön und die Sicht ist leider etwas trübe, Hvar ist gerade noch zu sehen. Kurze Einkehr in die Konoba hier oben und dann zurück und hinunter nach Bol zum Campingplatz.

Hvar, gesehen vom Vidova GoraHvar, gesehen vom Vidova Gora

Die Tour hat dann doch länger viel gedauert als erwartet und wir haben keine Lust mehr noch etwas zu unternehmen. Glücklicherweise gehört zum Campingplatz ja auch eine Konoba und wir bekommen heute Abend leckeren Fisch serviert.

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