Nach Kroatien

in
Gefahrene Strecke: 
183.52Km
Campingplatz: 
Autocamp Opatija
Camping pro Nacht: 
18.00 €

Herrliches Wetter heute früh, schau wir mal daß wir nach Kroatien kommen. Erster Stop nach 500m: am neuen Supermarkt Verpflegung einkaufen. Wir fahren entlang der Soca nach Most na Soci. Hier fließt die Idrijca in die Soca, der folgen wir nun auf der Straße 102 viele Kilometer flußaufwärts. Die Strecke ist nicht sehr befahren und entlang des Flusses schön kurvig und macht viel Spaß. Schließlich erreichen wir die gleichnamige Stadt Idrijca und machen Pause an einer Tankstelle. Auftanken und essen an dem Picknick-Tisch nebenan.

Kurz hinter Idrijca verläßt die 102 das Flußtal und führt langsam bergan. Kurz vor Godovic gibt es gar ein paar Kehren. Die Warnschilder für Motorradfahrer entlang der Straße werden mit jeder Kurve krasser; vom Umkippen oder Ausrutschen bis zum Tod - ob es hilft?

Es geht weiter in Richtung Postojna an dem wir vorbei fahren. Der Verkehr wird jetzt in beiden Richtungen dichter. Ein Stück weiter in Prestanek bietet sich an einer Abzweigung Gelegenheit für eine Pause: Gostilna NA MOSTU mit WLAN und deutsch sprechender Bedienung. Gut gestärkt überstehen wir die nächsten paar Kilometer bis Pivka wo sich eine Gelegenheit bietet die Hauptstraße zu verlassen. Es geht über Nebenstraßen nach Ilirska Bistrica und von hier nochmal östlich der Hauptstrecke über Nebenstraßen in Richtung Kroatische Grenze. Karte und Navi meinen man könne bei Susak hinüber fahren. Die Straße, die dort in Richtung Grenze abzweigt, stellt sich allerdings als unbefestigter Fahrweg heraus. Mal sehen wie weit wir kommen ...

Ich fahre mit etwas Abstand voraus und sehe plötzlich im Rückspiegel zwei Polizisten aus dem Wald rennen und Heike anhalten. Ups, ich drehe mal besser um. Sie weisen und freundlich darauf hin, daß hier kein öffentlicher Grenzübergang ist und wir hier umdrehen müssen. Na gut. Im nächsten Ort, Novokracine, folge ich nicht der Anweisung vom Navi sondern der Ausschilderung der Hauptstraße. Die führt tatsächlich direkt zu einem Grenzübergang - ist allerdings nur ein innerstaatlicher und wir müssen auch hier umkehren. Jetzt bleibt wirklich nur noch der Übergang bei Jelsane an der Hauptstraße.

Jetzt sind wir also in Kroatien. Nix los hier, schön. Es geht auf D8 nach Opatija (Geldautomat Sparkasse) wo man erstmals das Meer sieht und noch ein Stück auf die Halbinsel von Istrien bis Icici. Hier gibt es einen Campingplatz ein kleines Stück den Berg hinauf. Auch hier nicht viel los. Nach ewiger Suche nach einem passenden Platz (Schatten, eben, Nachbarn etc.) steht unser Zelt unweit zweier anderer Motorradfahrer. Wir schaffen es nicht, noch mal hinunter zum Meer zu gehen, aber dazu haben wir in den nächsten Wochen ja noch genug Gelegenheit.

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