Nach Pag

in
Gefahrene Strecke: 
152.03Km
Campingplatz: 
Camp Strasko Novalja
Camping pro Nacht: 
25.00 €

Heute ist Sonntag, lassen wir es mal langsam angehen. Das Meer ist noch so unruhig wie gestern, also schauen wir gar nicht, ob das Wasser vielleicht wärmer geworden ist. Bald kommt der Bäcker und es gibt Frühstück. Dann gemütliches Packen. Die Sonne scheint schon wieder ziemlich heiß als wir endlich abfahrbereit sind. Der Platz unter den Olivenbäumen war wohl der gleiche wie damals; den Sturm haben wir hier jedenfalls gut geschützt überstanden. Nochmal ein Foto machen damit wir es beim nächsten Mal leichter wiedererkennen. Tschüß Murter, wir kommen bestimmt mal wieder.

Auf der D8 geht es nach Norden. Eine gute Stunde später sind wir in Zadar, umkreisen nochmal die Altstadt und spendieren uns ein Eis und einen Kaffee. Währenddessen sieht man immer mehr Wolken am Himmel. Weiter, der Ausschilderung zur Insel Pag folgend. Man fährt jetzt auf ziemlich gerader Strecke aufs Festland zu: Die Wolken über dem Gebirge schauen bedrohlich aus! Bis Razanac bleibt es aber erstmal trocken. Hier geht es links auf der D106 über die große Brücke nach Pag und hier soll es einen netten Campingplatz geben; das wäre Plan B. Doch da es noch nicht regnet fahren wir mal weiter.

Wir wollen, wie vor 9 Jahren, nach Novalja auf den Campingplatz. Das sind nur noch knapp 50 km die wir ohne weiteren Halt durchfahren - vielleicht schaffen wir es ja doch, das Zelt aufzubauen bevor es zu regnen beginnt? Noch ist es trocken ... Kurz vor Novalja Zweifel ob der ausgeschilderte Campingplatz wirklich der richtige ist. Deshalb fahren wir noch eine Extrarunde durch den Ort. Das kostet wertvolle Minuten, so daß wir - als wir endlich dort und am bürokratischen Empfang vorbei sind - uns auf den erstbesten Platz stellen und mit den ersten Regentropfen das Zelt aufbauen.

Der Platz ist riesig und eigentlich nur zu einem Viertel gefüllt - dieses Viertel sind die ersten 4 Reihen am Wasser wo die Leute dicht gedrängt aufeinander hocken. Dafür zahlen sie wahrscheinlich auch noch extra viel Geld. Sind alle irgendwie grießgrämig drauf. Als wir auf dem Weg zum Strand eine Abkürzung am Rande einer Parzelle nehmen - scheint als sei hier niemand zu Hause - kracht hinter uns die Tür des Campers auf und ein älteres Ehepaar beginnt loszuschimpfen was uns einfiele über andere Leute Platz zu gehen! Au weia, wo sind wir hier hingeraten? Kleingartensiedlung Hintertupfingen? Auf den restlichen drei Viertel des Platzes dagegen stehen hier und da noch ein paar Wohnmobile verstreut, mit viel Abstand zum Nachbarn - so wie wir mit unserem Zelt. Es gibt einen großen Gaststättenkomplex - endlich essen: Pizza. Es gibt zwei Märkte - einer hat auch Sonntag abends geöffnet. So müssen wir nicht nochmal raus in den Ort. Das Wetter scheint doch wieder besser zu werden, hoffen wir mal das Beste für morgen.

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