Zurück aufs Festland

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Gefahrene Strecke: 
230.70Km
Campingplatz: 
Autocamp Kosirina
Camping pro Nacht: 
13.70 €

09:25 Abfahrt - sind wir nicht gut? Es wird aber auch Zeit, nicht daß uns noch ein Regenschauer erwischt! Hinauf auf die Insel bis zur Kreuzung wo ich gestern falsch gefahren bin. Links nach Supetar oder rechts nach Sumartin? Rechts ist es nicht ganz so finster, also dort hin. Dort angekommen haben wir eine gute Stunde bis zur nächsten Fähre: Zweites Frühstück und ein Kaffee. Dann einschiffen; die Fähre ist relativ klein mit nur einer Auf- und Abfahrt. Wir bekommen einen überdachten Stellplatz. Der schützt zwar vor möglichem Regen jedoch nicht vor überschwappenden Wellen wie wir bald merken. Es herrscht ein bisschen Seegang und wir werden angewiesen bei den Motorrädern zu bleiben.

Nach ein paar Minuten Fahrt wird die Schaukelei heftiger und das Boot kracht immer wieder gegen Wellen die sich dann in hohem Bogen über das Deck und die dort stehenden Autos ergießen. Ein paar dieser Salzwasser-Duschen kommen sogar hinten bei den Motorrädern an. Als wir endlich in Makarska einlaufen suchen wir sämtliche Trinkwasservorräte zusammen um damit das Salzwasser von Heikes Motorrad zu spülen. Denn: es regnet noch nicht.

Nun auf der bekannten D8 nach Norden. Hier ist ziemlich viel Verkehr und so nehme ich den Vorschlag des Navi an, kurz vor Pisak ins Landesinnere abzubiegen. Die ersten Kilometer dienen noch als Autobahnzubringer, dann wird es ganz ruhig. Eine ganze Zeit geht es abwechslungsreich durch die Gegend. Auf Höhe von Omis hätte man wieder hinunter zur D8 fahren können doch das Navi will weiter über die Berge. Theoretisch kann man so Split umfahren und sich den Stadtverkehr sparen. Praktisch zieht sich das Stück von Omis bis Split aber ganz schön in die Länge. Es sind fast nur noch Ortschaften und später Wohngebiete im Norden von Split zu durchfahren und der Wind ist oben auf den Bergen teilweise sehr stark. Und ganz besonders schlecht: so kommen wir nicht nochmals an der Eisdiele mit dem besten Eis Kroatiens vorbei :(

Halt an einer Tankstelle bei Split; es ist schon halb Drei. Wäre mal wieder Zeit für eine Pause, schauen wir doch mal in Kastel ob es ein nettes Café gibt. Also auf der D8 aus Split hinaus. Dann der Ausschilderung nach Kastel folgen. Das war leider mindestens 5 mögliche Abzweigungen zu früh - es geht ewig durch ein Industriegebiet bis wir wieder auf der D8 landen. Die nächsten Schilder "Kastel" ignoriere ich, wir sind ja bald in Trogir und da kennen wir uns aus. Leider herrscht dort heute viel Verkehr, den Platz den ich zum Parken ansteuern wollte ist von Autos zugestellt. Wir haben keine Lust auf Parkplatzsuche und fahren weiter.

Zwanzig nach Drei: Marina - endlich Pause. Bei einem Kaffee mal überlegen wie weit wir heute eigentlich noch fahren wollen. Wie wäre es mit Primosten? Heike fährt vorneweg und macht keine Anstalten in den Ort zu fahren ... Busse, Menschenmassen! Wir fahren weiter. Auf dem Weg an der Küste entlang nach Sibenik weht der Wind ganz heftig. Schnell fahren scheint dagegen zu helfen bis man von einer Böe von der anderen Seite fast umgeworfen wird. Langsam fahren geht aber auch nicht besser ... In Sibenik Pause an einem Einkaufszentrum: Da wir nun schon so weit gekommen sind könnten wir doch gleich bis Murter fahren! Wir kaufen vorsorglich schon mal ein.

Vierzig Minuten später: Autocamp Kosirina - unser Platz von letzter Woche ist natürlich belegt. Dafür ist die erste Reihe am Meer teilweise frei. Aber bei dem Sturm mögen wir uns auch nicht da hin stellen. Wir finden ein geschütztes Plätzchen unter Olivenbäumen. Zelt aufbauen und Feierabend.

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