Zurück nach Italien

in
Gefahrene Strecke: 
164.77Km
Campingplatz: 
Ai Pioppi
Camping pro Nacht: 
15.50 €

Am morgen war es total neblig. Während wir in Ruhe frühstücken löst sich die Suppe dann auf. Vielleicht wird der Tag gar nicht so schlecht. Packen und Abfahrt. Zurück nach Bled, dann über ein paar Dörfer hinüber zur Hauptstraße 202 nach Kranjska Gora wo die 206 hinauf zum Vrsic Pass beginnt.

Bis hier her war das Wetter wieder richtig schön geworden doch in Richtung Pass schaut es düster aus. Na, wird schon nicht so schlimm werden.

Also schrauben wir uns die engen Kehren, immer noch Kopfsteinpflaster, zum Paß hinauf. Nicht viel los, nur ein paar andere Motorradfahrer. Oben ist es wolkig aber trocken und zu kalt zum Anhalten. Schnell wieder drüben runter ins Tal der Soca. Heil unten angekommen endlich eine kleine Rast.

Rast im Soca-TalRast im Soca-Tal

Weiter das Soca Tal hinab und in Zaga rechts abgebogen in Richtung Italien. Hier waren wir auch schon einmal; eine tolle Strecke und fast nichts los. Unterwegs schaut es immer mal wieder recht finster aus ... In Tarcento Kaffee-Pause in der Bar in der wir auch beim letzten Mal angehalten haben. Sie haben umgebaut, ist größer geworden. Als wir wieder raus kommen sehen wir drohend dunkle Wolken von Norden - da wo wir vorhin hergekommen sind. Wir beeilen uns jetzt besser, ist noch ein Stück bis zum Lago di Cavazzo wo es einen Campingplatz geben soll.

Unten in der Ebene angekommen führt die SS13 nordwestlich in Richtung Berge. Und dort schaut es gar nicht gut aus, es scheint ganz heftig zu gießen! Wir kommen an Gemona del Friuli vorbei und sehen ein Camping-Schild nach rechts in den Ort - das könnte klappen. Nach etwa zwei Kilometern stehen wir tatsächlich vorm Eingang eines Campingplatzes. Am Empfang gerade noch Bescheid sagen, daß wir gerne erst mal das Zelt aufstellen wollen, rein und einen Platz suchen; das Gelände ist nirgendwo eben, das wird schwierig. Währenddessen fallen die ersten Tropfen: ok, stop. Zurück zum Eingang - wir kehren besser erst in der zum Campingplatz gehörenden Bar ein! Eine weise Entscheidung - keine zwei Minuten später beginnt es wie aus Eimern zu schütten.

Es dauert keine Stunde dann herrscht wieder Sonnenschein. Prima, jetzt können wir in Ruhe das Zelt aufstellen. Ganz hinten oben ist der Boden schon wieder gut getrocknet und auch gar nicht so schief. Während wir aufbauen trudeln immer mehr Motorräder ein; am Ende sind es so viele wie noch nie zu vor auf einem Platz. Nicht alle haben soviel Glück gehabt wie wir. Ein Paar aus der Schweiz hängt sich komplett zum Trocknen auf.

Hunger! Wir fragen an der Rezeption: Pizzeria gibt es im Ort, etwa einen Kilometer den Berg hinauf. Ok, es waren dann etwas mehr als zwei Kilometer. Aber der Spaziergang hat sich nicht nur wegen der Pizza gelohnt: Gemona del Friuli ist ein sehenswertes Örtchen. Natürlich gibt es - wir sind schließlich in Italien - auch ziemlich leckeres Eis. Während wir das essen schauen wir dem Treiben auf dem zentralen Platz zu.

Später zurück zum Campingplatz und Gute Nacht.

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