Nach Slowenien

in
Gefahrene Strecke: 
165.57Km
Campingplatz: 
Kamp Koren
Camping pro Nacht: 
16.30 €

Der direkte Weg nach Kroatien ginge durch Triest (oder dran vorbei) nach Istrien aber das schaut auf der Karte nicht sehr verlockend aus weshalb wir einen kleinen Umweg über Slowenien machen werden. Während wir zusammenpacken - wieso ist es eigentlich schon so spät? - schieben sich immer mehr Wolken über die Berge heran. Na wenn das mal gut geht. Wir lassen die geplanten Nebenstraße weg und fahren auf direktem Weg nach Undine.

Erste Pause in Porderone: es ist gerade ein Uhr und sehr warm. Hier bietet sich ein McD für eine Erfrischung und ein paar Pommes an. Nach einer halben Stunde weiter nach Undine. Die Stadt ist in West-Ost Richtung gut zu durchqueren. Nur einmal umrunden wir einen Kreisverkehr doppelt bis ich sicher bin die richtige Ausfahrt zu erwischen. An einer Kreuzung verliere ich die Schilder zum nächsten Zielort aus den Augen. Da die Route bisher mit der vom Naiv vorgeschlagenen übereingestimmt hat folge ich ab jetzt diesem. Schon sind wir aus der Stadt raus und eine halbe Stunde später im überschaubareren Cividale Del Friuli. Pause und Rast auf einem Parkplatz.

Wir haben vorhin schon Slowenien ausgeschildert gesehen, sollte keine halbe Stunde mehr dauern. Nach ein paar Kilometern meine ich das Navi führt uns in Richting eines falschen Grenzübergangs zuweit im Norden. Wir drehen um und steuern einen anderen an. Also zurück nach San Pietro und der neuen Navi-Anweisung folgen. Seltsamerweise ist an dieser Straße keine Ausschilderung nach Slowenien. Sie sieht aber teilweise recht neu aus - das wird schon passen. So fahren wir statt der ursprünglich geplanten SS54 (wir waren anfangs doch richtig) einen netten kleinen Paß und stehen plötzlich in Slowenien - die Landschaft ist unverkennbar. Gut, dann paßt ja alles wieder.

Weiter nach Kobarid und auf den Campingplatz; gleich sind wir da. Wenn da nicht diese Baustelle wäre. Eigentlich hätten wir nur direkt vor Begin der Baustelle in Kobarid rechts zum Fluß hinunter fahren müssen. Doch da war nichts ausgeschildert und das Navi ist wegen der geänderten Straßenführung verwirrt. So stehen wir erst in die eine Richtung vor einer Baustellenampel, merken beim Durchfahren der Baustelle daß das jetzt ganz falsch war und stehen nochmals an um wieder zurück zu kommen ... Kamp Koren in Kobarid hat die Mühe aber gelohnt: ein netter kleiner Platz, nicht viel los; man kann runter zur Soca gehen. Und es gibt 10% Rabatt weil wir mit Motorrädern da sind :) Und Herr Meyer freut sich über den Kräutergarten!

Route
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